W, Z



W und Z

 

Westfale

 

Exterieur

Der Westfale wurde als Turnierpferd gezüchtet, er ist daher sehr athletisch von seiner Statur. Das Profil des Kopfes ist gerade, ein ehrlicher Ausdruck wird in den Augen deutlich. Der lange, gut geformte Hals führt in eine schön schräge Schulter, Rücken und Hinterhand sind ausreichend bemuskelt. Die zum Springen nötige Hebelwirkung hat der Westfale dank seiner kräftigen Beine, seiner großen Gelenke und Hufe.

Alle Grundfarben sind beim Westfalen vertreten.

Das Stockmaß liegt zwischen 155-170 cm.

Geschichte

Der Westfale ist eine der jungen Rassen, er wurde speziell für den Turniersport gezüchtet, Anforderungen denen er entsprechen sollte waren, Schnelligkeit, Ausdauer und Mut, sowie Intelligenz und Eleganz. Als 1826 der westfälische Zuchtverband gegründet wurde, erkannte man die Rasse offiziell an.

Heute ist der Westfale ein erfolgreiches Springpferd, aber auch in für andere Disziplinen ist er geeignet.

Zuchtgebiete

Gezüchtet wird in Deutschland auf dem Landgestüt Warendorf

 

Welshpony

Exterieur

Allgemein unterscheidet man Welsh-Ponys in 4 Sektionen:

  • Sektion A – Welsh Mountain mit einem Stockmaß bis 122 cm
  • Sektion B - mit einem Stockmaß bis 137 cm
  • Sektion C - “Cob-Typ” Eine Kreuzung aus Sektion B und Welsh Cob mit einem Stockmaß bis 137 cm.
  • Sektion D – “Welsh Cob” Mit einer Größer von ca. 148 cm, auch über das maximale Ponymaß von 147,3 cm hinaus noch als Pony gültig. 

Welshponys der Sektion A – C sind Ponys im Vollbluttyp, entstanden durch Einkreuzungen mit Arabern und englischem Vollblut. Welsh Cob sind größer und kräftiger , was auf eine Einkreuzung von Hackneys und Friesen zurückzuführen ist. Durch Größe und Kompaktheit sind Welsh Cob auch problemlos von Erwachsenen zu reiten. Vertreten sind unter den Welshponies alle Farben, die häufigste und beliebteste ist der Palomino.

Charakter

Welshponies sind schnelle und wendige Pferde, gut geeignet zum Springen. Sie sind leistungsstark und ausdauernd, was sie zu guten Begleitern im Gelände macht.

Allerdings sind Welshponies eher Ponies für Fortgeschrittene

 

Zweibrücker

Exterieur

Der Zweibrücker ist den anderen deutschen Sportpferden sehr ähnlich. Der Kopf ist gerade im Profil und gut geformt, der Hals manchmal etwas kurz aber immer kräftig, Rücken und Schulter sind kompakt. Die Beine sind lang mit kräftigen Knochen, das ausgeprägte Sprunggelenk eignen den Zweibrücker vor allem für den Turniersport.

Alle Grundfarben kommen beim Zweibrücker vor.

Das Stockmaß befindet sich zwischen 160 und 170cm.

Geschichte

Entstanden ist der Zweibrücker aus einer Klosterzucht im 16. Jahrhundert. 1755 wurde das Gestüt Zweibrücken gegründet. Während des Feldzugs Napoleons wurde es mehrmals nach Frankreich umgesiedelt, während der Freiheitskriege, als man es der Pferde beraubte, musste es geschlossen werden, konnte 1816 aber schließlich wieder geöffnet werden. Im zweiten Weltkrieg wurde es durch Bomben zerstört, doch trotz der Wiederaufbauung erreichte es seine frühere Bedeutung nie wieder.

Heute ist der Zweibrücker ein Springpferd das auch im internationalen Turniersport zu finden ist.

Zucht

Gezüchtet wird in Rheinland-Pfalz und im Saarland

 

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